Informationen rund um wirtschaftliche Massnahmen Coronavirus

Wir informieren Sie auf dieser Seite laufend über die neueste Entwicklung von staatlichen Hilfsmassnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus.

Kurzarbeitsentschädigung

 

Am 1. September 2020 wurde eine Mehrheit der ausserordentlichen Massnahmen aufgehoben. Dadurch gilt wieder eine maximale Bewilligungsdauer von 3 Monaten. Bewilligungen, die per 1. September 2020 älter als 3 Monate sind, verlieren ihre Gültigkeit. Von der Kurzarbeit betroffene Unternehmen, welche im Frühling eine Bewilligung erhalten haben, müssen eine neue Voranmeldung einreichen. 

Bis Ende Dezember 2020 gilt weiterhin das vereinfachte Verfahren zur Voranmeldung und das summarische Verfahren zur Abrechnung von Kurzarbeitsentschädigung. 

Voranmeldung von Kurzarbeit

Das vereinfachte Verfahren bietet zwei Möglichkeiten zur Voranmeldung von Kurzarbeit:

Antrag und Abrechnung von Kurzarbeitsentschädigung

Sofern die Abrechnung von Kurzarbeit bestätigt wurde und ein entsprechender Entscheid vom Amt für Arbeitslosenversicherung vorliegt, ist die Kurzarbeit pro Abrechnungsperiode bei der zuständigen Arbeitslosenkasse abzurechnen. Dazu bestehen zwei Möglichkeiten: 

Die Abrechnung von Kurzarbeit erfolgt bis Ende Dezember 2020 weiterhin im summarischen Verfahren. Dies bedeutet, dass pro Abrechnungsperiode der Arbeitsausfall in Stunden sowie der Ver­dienstausfall und die Kurzarbeitsentschädigung in Franken von allen betroffenen Mitarbeitern und nicht pro Mitarbeiter deklariert wird. Als Beilage zum Formular müssen die üblichen Sollstunden, die Ausfallstunden sowie die Lohnsumme "mit geeigneten Unterlagen" pro Mitarbeiter belegt werden. Gerne sind wir Ihnen behilflich, die erforderliche Datengrundlage pro Mitarbeiter zu erarbeiten. 

Wir unterstützen Sie gerne bei der Voranmeldung und der Abrechnung von Kurzarbeitsentschädigung. Detaillierte Informationen zur Anspruchsberechtigung, dem Vorgehen oder den Leistungen sind auf der Website arbeit.swiss zu finden.  

Corona-Erwerbsersatzentschädigung

Im Unterschied zu Arbeit­nehmern, für welche das Instrument der Kurzarbeitsentschädigung zur Verfügung steht, kann von bestimmten Personengruppen die Corona-Erwerbsersatzentschädigung beantragt werden. 

Anrecht auf Erwerbsersatzentschädigung

  • Entschädigung für Eltern 
    Eltern mit Kindern, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, weil die Fremdbetreuung der Kinder nicht mehr gewährleistet ist.

  • Entschädigung für Personen wegen einer Quarantänemassnahme
    Personen, die wegen einer Quarantänemassnahme ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen (Details in unserer News-Meldung).

  • Entschädigung bei Betriebsschliessung
    Selbständigerwerbende oder Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die ihren Betrieb wegen kantonal oder auf Bundesebene festgelegten Massnahmen schliessen müssen.

  • Entschädigung aufgrund Veranstaltungsverbot oder Veranstaltungsabsage
    Selbständigerwerbende oder Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die vom Veranstaltungsverbot betroffen sind oder deren Veranstaltung wegen kantonal oder auf Bundesebene festgelegten Massnahmen abgesagt wurde.

  • Entschädigung bei massgeblicher Umsatzeinbusse
    Selbständigerwerbende oder Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus massgeblich einschränken müssen und im Jahr 2019 ein AHV-pflichtiges Einkommen von mindestens 10 000 Franken erzielt haben. Eine massgebliche Einschränkung der Erwerbstätigkeit liegt vor, wenn der Umsatz im Antragsmonat im Vergleich zum durchschnittlichen Monatsumsatz der Jahre 2015-2019 um mindestens 55 Prozent tiefer ist. Betroffene müssen die Umsatzeinbusse deklarieren und begründen, wie sie auf Massnahmen zu Bekämpfung der Covid-19-Epidemie zurückzuführen ist.

 

Anmeldung von Erwerbsersatzentschädigung

Die Entschädigung wird nicht automatisch ausgerichtet. Anspruchsberechtigte müssen die Erwerbsersatzentschädigung bei der Ausgleichskasse beantra­gen, bei welcher ihre Sozialversicherungsbeiträge abrechnet werden. Sofern die zuständige Ausgleichskasse kein eigenes Formular anbietet, kann die Anmeldung online ausgefüllt und an die Ausgleichskasse, an welche der Arbeitgeber oder die anspruchsberechtigte selbständigerwerbende Person angeschlossen ist, zugestellt werden.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Beantragung der Corona-Erwerbsersatzentschädigung. Detaillierte Informationen finden Sie im Merkblatt 6.13 - Corona Erwerbsersatzentschädigung für Ansprüche ab 17.09.2020

Kundeninfos zu den wirtschaftlichen Massnahmen Coronavirus

Kontakt in Bern

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Bolligenstrasse 18 

3000 Bern 22 

Tel. 031 333 10 40 

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