Wasag Treuhand Bern

Informationen rund um wirtschaftliche Massnahmen Coronavirus

Wir informieren Sie auf dieser Seite laufend über die neueste Entwicklung von staatlichen Hilfsmassnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus.

Kurzarbeitsentschädigung (KAE)

Per 1. April 2022 ist eine Rückkehr ins ordentliche Verfahren zur Voranmeldung und Abrechnung von Kurzarbeit erfolgt. Die besonderen Bestimmungen des Covid 19-Gesetzes zur Kurzarbeit kommen weiterhin zur Anwendung, wenn die Kurzarbeit zumindest teilweise in Zusammenhang mit den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie steht. 

Formulare

Voranmeldung von KAE in Folge der Pandemie

  • Die Voranmeldefrist ist bis Ende 2022 aufgehoben. Die Voranmeldung muss somit spätestens am Tag des Beginns der Kurzarbeit bei der kantonalen Amtsstelle eintreffen. 

  • Die Bewilligungsdauer von Kurzarbeit beträgt bis zu 6 Monate, jedoch längstens bis Ende 2022.

Abrechnung von KAE in Folge der Pandemie

  • Es gilt eine Karenzzeit (Selbstbehalt des Arbeitgebers) von einem Arbeitstag pro Monat.

  • Ein Betrieb kann pro Rahmenfrist max. 4 Abrechnungsperioden KAE mit einem Arbeitsausfall von mehr als 85% geltend machen. Die von Januar bis März 2022 bezogenen Monate mit Ausfall über 85% werden diesen max. 4 Abrechnungsperioden nicht angerechnet.

Detaillierte Informationen sind auf der Website arbeit.swiss zu finden. Gerne unterstützen wir Sie bei der Voranmeldung oder Abrechnung von KAE. 

Corona Erwerbsersatzentschädigung (CEE)

Im Unterschied zu Arbeitnehmenden, für welche das Instrument der Kurzarbeitsentschädigung zur Verfügung steht, kann von bestimmten Personengruppen die CEE beantragt werden.  

Anrecht auf Erwerbsersatzentschädigung

Seit Aufhebung der Massnahmen per 17. Februar 2022 beschränkt sich der Anspruch auf CEE auf folgende Personengruppen: 

  • Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung im Veranstaltungssektor
    Selbständigerwerbende, Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung sowie deren mitarbeitende Ehegatten, die ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus massgeblich einschränken mussten und einen Lohnausfall erleiden. Voraussetzung ist ein AHV-pflichtiges Einkommen von mindestens 10'000 Franken im Jahr 2019. Eine massgebliche Einschränkung der Erwerbstätigkeit liegt vor, wenn der Umsatz im Antragsmonat im Vergleich zum durchschnittlichen Monatsumsatz der Jahre 2015-2019 um mindestens 30 Prozent tiefer ist.

  • Entschädigung für besonders gefährdete Personen
    Arbeitnehmende sowie Selbstständigerwerbende, die zu den besonders gefährdeten Personen gehören, sofern sie ihre Erwerbstätigkeit nicht von zu Hause aus ausüben können und dadurch einen Erwerbsunterbruch erleiden. 

Anmeldung von Erwerbsersatzentschädigung

Anspruchsberechtigte müssen die Erwerbsersatzentschädigung bei der Ausgleichskasse beantra­gen, bei welcher ihre Sozialversicherungsbeiträge abgerechnet werden. Sofern die zuständige Ausgleichskasse kein eigenes Formular anbietet, kann die Anmeldung online ausgefüllt und an die Ausgleichskasse, an welche der Arbeitgeber oder die anspruchsberechtigte selbständigerwerbende Person angeschlossen ist, zugestellt werden.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Beantragung der Corona-Erwerbsersatzentschädigung. Detaillierte Informationen finden Sie im Merkblatt 6.13 - Corona Erwerbsersatzentschädigung für Ansprüche ab 17.09.2020 (Stand 17.02.2022)

Härtefallhilfe für Unternehmen im Kanton Bern

Anspruch auf die Härtefall-Unterstützung 2022 haben Unternehmen, welche von Dezember 2021 bis März 2022 ungedeckte Kosten nachweisen können. Die ungedeckten Kosten berechnen sich aus der Differenz zwischen Ausgaben und Umsatz der Anspruchsmonate Dezember 2021 bis März 2022.

Abhängig davon, ob bereits im Jahr 2021 Härtefall-Entschädigung bewilligt wurde, ist das richtige Vorgehen zu wählen und sind die korrekten Gesuchsunterlagen auszufüllen:

Gesuche um Härtefall-Unterstützung können bis 30. Juni 2022 eingegeben werden.

Informationen zum Härtefallprogramm des Kantons Bern finden Sie auf der Website Covid-Support oder in der kantonalen Verordnung für Härtefallmassnahmen.